Archiv für den Monat: Juni 2014

Schlittenfahren mit Curt Herzstark

Curt Herzstark (links) und Familie, Wien ca. 1934/36. © StadtFilmWien
Curt Herzstark (links) und Familie, Wien ca. 1934/36. © StadtFilmWien

Wir haben Glück! Das Österreichische Filmmuseum hat auf seiner Webseite ein digitalisiertes Juwel der österr. Privatfilmgeschichte, das auch für unsere Rechenmaschinensammlerfreunde interessant sein wird, veröffentlicht. Es handelt sich um das Filmjournal der Familie Herzstark, gefilmt ca. Mitte der 1930er Jahre.

Hier geht es zum Film: http://stadtfilm-wien.at/film/12/

Tipp: Klicken Sie beim Ansehen des Films auf das kleine Pfeilsymbol im rechten unteren Eck – der Film öffnet sich dann auf volle Grösse. Viel Vergnügen!

Rätsel um Sphinx Verschlüsselungsmaschine gelöst

Am Sammlertreffen in Partschins hatte Vereinsfreund Stefan Beck eine ganz spezielle Maschine mit, deren Namen passender nicht sein konnte: die “SPHINX” gab allen ein Rätsel auf und war eine harte Nuss zu knacken. War es nun eine vollfunktionale Verschlüsselungsmaschine? Wenn, wie war sie zu bedienen? Die in Partschins anwesenden Experten rätselten.

Sphinx Verschlüsselungsmaschine
Sphinx Verschlüsselungsmaschine. Photo: G. Sommeregger

Hart, aber nicht zu hart: Kryptologieexperte Klaus Schmeh, der in Partschins zum Thema referiert hatte, kann auf seinem Blog Klausis Krypto Kolumne die Lösung des Rätsels präsentieren: http://scienceblogs.de/klausis-krypto-kolumne/2014/06/22/raetsel-um-die-verschluesselungsmaschine-sphinx-geloest/

Gratuliere an Stefan Beck für diese interessante Maschine, und an Klaus Schmeh für die fachkundige Detektivarbeit! Klaus’ Blog sei allen Interessierten herzlich empfohlen.

G. Sommeregger

Sammlung H.P. Schaub

Aus der Rechenmaschinensammlung unseres Mitglieds Hans Peter Schaub.

Photos: G. Sommeregger 2014

 

Haben Sie Fragen an Herrn Schaub?

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Schreibmaschinenmuseum Perrier in Lausanne

Werfen Sie einen Blick in das Schreibmaschinenmuseum Perrier in Lausanne, und vor allem… besuchen Sie es! Jacques Perrier, der Besitzer und Kurator, gibt auch den Museumsführer und zeigt seine Schätze mit Stolz und Enthusiasmus.

Hier geht’s zur Webseite der Museums mit Kontakt, um einen Besuch abzumachen: http://www.perrier-sa.ch/musee/

Tip von: G. Sommeregger

Sammlertreffen in Partschins – Pfingsten 2014

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

hier einige Eindrücke des Sammlertreffens in Partschins von diesem schönen Pfingstwochenende. Vielen Dank nochmals an die Organisatoren, es hätte schöner nicht sein können!

Sammlertreffen Partschins 2014

Fachliche Höhepunkte waren der Schwerpunkt Kryptologie – Partschins war an diesem Tag das Weltzentrum der ENIGMA mit einer wohl noch nie dagewesenen Versammlung dieser Maschinen, und Fachkompetenz mit Vorträgen zum Thema – sowie die Präsentation der Digitalisierung der Bestände des Mitterhofer Museums.

Die Geselligkeit kam bei lauschigem Sommerwetter und bester Verpflegung auch zu neuen Höhen.

Eine persönliche Bemerkung noch: Für die Reise Richtung bzw. von der Schweiz empfiehlt der Unterzeichnete eine Fahrt mit Vinschgauer Bahn bis Mals (ca. 1 Stunde), dann mit dem (von der Schweiz aus betriebenen) Postauto von Mals über den Ofenpass nach Zernez, mit Anschluss an das Schweizer Bahnnetz. Wunderbar!

Gruss Georg Sommeregger

update 15. Juni 2014: Lesen Sie den ausgezeichneten Bericht zum Treffen in Partschins von W. Irler im Rechnerlexikon: http://rechnerlexikon.de/artikel/Sammlertreffen_Partschins_2014

update 23. Juni 2014: Den Vortrag von Jörg Thien zur ENIGMA können Sie hier sehen.

Photos: G. Sommeregger

Digitalisierung der Sammlung des Mitterhofer Schreibmaschinenmuseums

Anlässlich des 9. Internationalen Schreibmaschinen-Sammlertreffen Partschins vom 6. – 8. Juni 2014 wurde ein zukunftsweisendes Projekt präsentiert, das das Mitterhofer Schreibmaschinenmuseum in Zusammenarbeit mit der Fakultät für Design und Künste der Universität Bozen durchführt. Es handelt sich um nichts weniger als die digitale Erfassung der Bestände des Mitterhofer Museums.

Schon jetzt kann über das Kulturgüterportal (Südtiroler Bürgernetz – Kulturgüter in Südtirol) auf die bisher erfassten Objekte zugegriffen werden. Die Webadresse ist: http://www.provinz.bz.it/katalog-kulturgueter/de/default.asp

Hintergrund ist der Ankauf des Leonhard Dingwerth Archivs im Jahr 2012, der ein Grundstock der Erweiterung des Museums zu einem Forschungszentrum bildet. Zusammen mit den bereits vorhandenen Beständen ist dies ein enormer Fundus, der nun durch das derzeit noch laufende, und voraussichtlich 2015 abgeschlossene Projekt digital erfasst und der interessierten Öffentlichkeit als on-line Archiv für Forschungszwecke zur Verfügung gestellt wird.

Anlässlich der Versammlung am 7. Juni 2014 in Partschins stellte die Projektmitarbeiterin an der Universität Bozen, Fr. Daniela Kohlhuber, in einer anschaulichen Präsentation das Projekt vor. Schon jetzt seien 6700 Objekte über die Datenbank verfügbar, 3400 weitere würden in den nächsten Monaten folgen. Am Ende des Projekts im Jahr 2015 stünde eine Ausstellung sowie eine Publikation. Die Benutzung der Datenbank sei grundsätzlich gratis. Die einzige Einschränkung sie die geringe Bildauflösung. Gegen Entgelt könnten die Bilder in voller Auflösung, sowie eventuell nicht im Web publizierte Bilder des jeweiligen Objekts bestellt werden.

Partschins_Präsentation_Kohlgruber_2014 Partschins_Präsentation_Ryba_2014

Es ist dies somit ein grosser Wurf, oder, mit den Worten von Kurt Ryba, ein Projekt für die Ewigkeit. Kurt Ryba, Daniela Kohlhuber, sowie die weiteren involvierten Personen wurden mit kräftigem Applaus bedacht.

Bericht: G. Sommeregger

s. auch:

Interview Max Schnellmann

Clubkamerad Max Schnellmann erscheint mit einem tollen Interview im “Lachner”, Zeitschrift für die Gemeinde Lachen, herausgegeben vom Handwerker- und Gewerbeverein Lachen/Altendorf.

Und nicht nur das: Max ziert auch das Titelblatt. Chapeau!

http://www.lachen.ch/dl.php/de/53748f101c92c/Lachner_03_Mai_Jun_2014.pdf
Photo © Frieda Suter. Quelle: www.lachen.ch 2014

Lesen Sie das Interview hier, mit freundlicher Genehmigung von Max Schnellmann, und Dank natürlich an die Verfasserin und Photographin Frieda Suter, sowie den Herausgeber HGVLA: Max_Schnellmann_interview_Lachner_2014

(Originalquelle: http://www.lachen.ch/dl.php/de/53748f101c92c/Lachner_03_Mai_Jun_2014.pdf)